Drogen, therapeutisches Versagen und Tod für einen 21-Jährigen aus Heidenheim a.d. Brenz, Deutschland

 

Was kann man über einen 21-jährigen rumänischen Jungen sagen, der in Deutschland geboren wurde und starb und dessen Asche heute in die Erde zurückkehrt?

Er war intelligent und sensibel. Er hat Kunstfotografie und Hip-Hop geliebt. Er hat Texte in englischer Sprache für seine Band geschrieb. Und Deutschland war für ihn ein Lebensumfeld, in dem er sein künstlerisches Potential nicht entfalten konnte. Die Klinik in der er behandelt wurde, hat einen therapeutischen Misserfolg von großen Proportionen verzeichnet.
Die rumänische Justiz wird von Europa überwacht, um institutionelle Abweichungen zu verhindern. Eine permanente Stimme war die Deutschlands, die die Unabhängigkeit und Qualität des Rechtsakts betont.
Die Staatsanwaltschaft Ellwangen und die Forensik aus Ulm werden gefordert, den Fall eines deutschen Staatsbürgers rumänischer Staatsangehörigkeit, der am 23. Februar 2018, um 15:23 Uhr in Heidenheim a.d., Brenz, Land Baden-Würtemberg gestorben ist, aufzuklären. An einem Ort, den die Einheimischen den Hexenfelsen nennen. Falls dieser Fall vertuscht wird, dann werde ich wahrscheinlich nicht mehr an die Aussagen jener glauben, die Rumänien in die Ecke stellen, und die die Urteile in ihren eigenen Ländern nicht mit der gleichen Striktheit treffen.
Ein deutscher Staatsbürger wurde in die Heidenheimer Klinik, in Brenz aufgenommen, der sich laut Aussage der Verwandten, unter dem Schutz einer gerichtlichen Verfügung befand, die ihm nicht erlaubte, die oben genannte Klinik zu verlassen. Der aber trotzdem die Klinik verließ und starb.
Wie es dazu kam, ist eine lange Geschichte. Und selbst wenn die deutsche Presse schweigt, wird die rumänische Presse nicht dasselbe tun.
Da die von den deutschen Behörden eingeholten Informationen zeigen, dass die Leiche keiner Autopsie oder Entnahme von toxikologischen Proben unterzogen wurde, um nachzuweisen ob, zum Zeitpunkt des Todes, sich andere Substanzen im Körper des Opfers befanden, glauben wir, dass es in einer zukünftigen Untersuchung der Todesbedingungen unerlässlich ist, folgende Fragen zu untersuchen:
1. Ob die richtige Behandlung in der Klinik Heidenheim a.d. Brenz bezogen auf den Cannabis-Konsum des Opfers vorgeschrieben wurde, und ob das therapeutische Protokoll in dieser Klinik durchgeführt werden konnte oder ob das Opfer eine Behandlung in einer spezialisierten Toxikologie-Klinik benötigt hätte.
2. Ob mehrere Therapieoptionen in Betracht gezogen wurden oder nur eine Behandlung, die anti-psychotische neuroleptische Behandlung, fortgeführt wurde.
3. Ob bei der Feststellung der Differential-Diagnose eventuelle bestehenden Komorbiditäten, wie Marihuanasucht, berücksichtigt wurden.
4, Ist es möglich, dass zum Zeitpunkt des Todes sich das Opfer unter dem Einfluss von psycho-aktiven Substanzen befand, die er aus der Klinik oder außerhalb dieser gekauft hatte?
5. Ob man in Betracht gezogen hat und ob es eine Behandlung für Depression während der Dekompensation-Perioden gegeben hat, bzw. eine Behandlung für die Kontrolle der generalisierten Angst, die mit der diagnostizierten Krankheit in Verbindung stand und welches diese Behandlung war.
6.Welches war die durch Selbsthilfegruppen und Gruppen für soziale Reintegration geleistete Unterstützung, wenn man bedenkt, dass das Opfer mehrmals ins Krankenhaus eingeliefert war und eine psychologische Behandlung und soziale Unterstützung möglicherweise seinen hätten Tod verhindern könnten.
7.Welches ist der Kreis von Bekannten, die dem Opfer psycho-aktive Substanzen zur Verfügung gestellt hat? Woher hatte er Geld um die Substanz zu kaufen?
8.Warum wurde die Familie nicht informiert, beziehungsweise warum gab es eine Diskriminierung des rumänischen Elternteils durch die Heidenheimer Klinik, obwohl dieser wiederholt bei der Klinik angefragt hat und er Deutsch spricht, auch wenn er sich in Rumänien befand.
9. Sprechen wir von grober Fahrlässigkeit des medizinischen Personals der Klinik, oder ist dies das übliche therapeutische Protokoll in deutschen Kliniken?

Anmerkung des Autors: Das Opfer in diesem Fall ist mein Sohn. Der Artikel hat als Zweck, zusätzliche Schutzmaßnahmen in europäischen Kliniken und darüber hinaus einzuführen, so dass solche Unglücke nie wieder passieren können.

Autor: Horia-Eugen Cristea

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